Abgeltungssteuer
Liebe Mitglieder unserer Gemeinden!
1. Warum gab es ein Antragsformular auf Einbehalt der Kirchensteuer von der Bank?
Ab dem 1. Januar 2009 können die Banken die Kirchensteuer direkt als Zuschlag auf die Abgeltungssteuer einbehalten und an die Kirchen abführen. So soll die Besteuerung von Kapitalerträgen vereinheitlicht und vereinfacht werden.
2. Wer ist betroffen?
Abgeltungssteuer muss nur zahlen, wessen Einkünfte aus Kapitalvermögen (z.B. Zinsen) einen Betrag von 801 Euro bei Ledigen und Ehepaaren bis 1.602 Euro überschreiten. Diese werden dann mit einem einheitlichen Steuersatz von 25% belastet. Hierauf wird – wie auch schon bisher – Kirchensteuer erhoben.
3. Verändert sich die Höhe der Kirchensteuer?
Nein, der Anteil der Kirchensteuer bleibt unverändert. Wer bisher einen höheren Steuersatz als 25 Prozent hatte, steht jetzt sogar günstiger da.
4. Bekommt die Kirche mit dem neuen Verfahren mehr Geld?
Das Gegenteil ist der Fall! Die Kirchensteuer bleibt an die Abgeltungssteuer gekoppelt – und da diese gesunken ist, verringert sich die Höhe der Kirchensteuer.
5. Müssen Sie den Antrag ausfüllen?
Nein. Es ist auch möglich wie bisher die Angaben erst in der Steuererklärung zu machen.
Wenn Sie aber bei Ihrer Bank Ihre Konfession angeben, dann kann Ihre Bank ggf. die Abgeltungssteuer und die Kirchensteuer bereits abführen.
Schauen Sie selbst, was unsere Kirche alles bewegt:
Vieles in der Kirche wird von Ehrenamtlichen mitgetragen. Dennoch entstehen Kosten. Die Vielzahl an Angebote und Hilfen kann es nur geben, weil Menschen wie Sie Kirchensteuer zahlen. Indem einer für den anderen einsteht, sind wir eine starke Gemeinschaft. Für Ihren Beitrag danken wir Ihnen! Übrigens: Bei der Steuererklärung ist Ihr Beitrag wie eine Spende steuerabzugsfähig.
Als Kirchengemeinde Bleidenstadt engagieren wir uns für Menschen in verschiedenen Lebensphasen:
- Mit einer Vielzahl von Angeboten für Kinder und Jugendliche (vom Kindergarten und Kindergottesdienst über den Religionsunterricht bis hin zur Jugendband) zeigen wir den Jüngsten in unserer Mitte einen Weg zu Gott und zum Glauben. Wir tun das, weil wir davon überzeugt sind, dass wir Menschen unser Leben mit seinen Höhen und Tiefen besser meistern, wenn wir wissen, dass Gott für uns da ist. Wir vermitteln Kindern und Jugendlichen Wissen zu den Grundfragen des Lebens. Damit leisten wir unseren Beitrag zu der Werteerziehung. Diese wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger, damit wir eine solidarische Gesellschaft bleiben, in der Menschen nicht alleine gelassen werden.
- Unser Besuchsdienst besucht diejenigen, die selten Besuch bekommen und die sich alleine fühlen.
- Unsere Pfarrerinnen und Pfarrer besuchen Menschen in unserer Gemeinde, denen etwas auf der Seele brennt. In der Seelsorge sind wir für viele da, die ein offenes Ohr suchen.
Wir feiern Gottesdienste, in denen wir uns echten Lebensfragen stellen und gemeinsam im Blick auf Gottes Wort Antworten suchen. Wir feiern in diesen Gottesdiensten das Leben, und das kann man auch merken. - Wir feiern Gottesdienste an den besonderen Momenten des Lebens: wenn ein Mensch geboren wird, feiern wir mit der Familie Taufe, wenn ein Paar bei der Trauung Ja zueinander sagt, bitten wir Gott um seinen Segen für den gemeinsamen Lebensweg, wenn ein Mensch stirbt, nehmen wir bei der Beerdigung in einem würdigen Rahmen Abschied und suchen Trost bei Gott.
In unserem Gemeindehaus und unter unserem Namen finden unterschiedlichste Aktivitäten statt. Viele Gruppen finden hier ein Dach über dem Kopf: Krabbelgruppen, Pfadfinder, Marionettentheater, Vorträge, Proben von Posaunen- und Kirchenchor, Gemeindefeste und vieles mehr. - Unsere Seniorenclubs bieten Geselligkeit und Heimat für unsere Älteren. Sie sind ein Ort, an dem man sich trifft und die Gemeinschaft genießen kann.
Wir engagieren uns am Alten Bahnhof mit einer Kleiderstube und gemeinsamen Mittags- und Kaffeetafeln. Hier finden Menschen einen Haltepunkt, die sonst allein wären. An Heiligabend ist der Alte Bahnhof geöffnet, damit niemand allein Weihnachten feiern muss.
Schauen Sie doch einfach hier im Internet nach, was es noch so alles bei uns gibt. Sie können uns auch gern eine E-Mail schreiben, um in unseren Verteiler für regelmäßige Informationen aufgenommen zu werden.
- Wir engagieren uns im Verbund mit den anderen Gemeinden in Taunusstein für arme Menschen. Die Tafeln im Untertaunus versorgen viele hundert Menschen mit Lebensmitteln und dem Nötigsten, das sie sich selbst nicht mehr leisten können.
Unsere Notfallseelsorge ist zur Stelle, wo Menschen durch Notfälle oder akute Krisen Begleitung brauchen. - In Krankenhäusern und Altenheimen haben unsere Klinikseelsorger Zeit für die Patienten.
Unsere bundesweite Diakonie, der soziale Dienst der evangelischen Kirche, unterhält Krankenhäuser und Altenheime und bietet für viele Menschen mit Behinderung ein Zuhause.
Für die Krisen des Lebens haben wir viele Beratungsangebote, die jeder nutzen kann. Dazu gehört zum Beispiel auch die Telefonseelsorge oder Angebote im Internet. - Gemeinsam erheben wir als Evangelische Kirche in Deutschland unsere Stimme für die, die nicht gehört werden. Wir mischen uns ein, wenn die Gerechtigkeit, das friedliche Zusammenleben und unsere Schöpfung gefährdet sind.
- In der weltweiten Ökumene sorgen wir für Menschen in den armen Ländern des Südens und Ostens. Wir sind da mit unserer Hilfe zur Stelle, wo Katastrophen und Kriege geschehen, zum Beispiel mit „Brot für die Welt“ oder der „Diakonie Katastrophenhilfe“.
Jesus selbst ist uns ein Vorbild: „So wie ich euch diene, so soll einer dem anderen dienen“, hat Jesus gesagt. Alles was wir als Kirche und Gemeinde tun, orientiert sich an dem einfachen Gebot Jesu: „Du sollst Gott, deinen Herrn lieben, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit deinem ganzen Verstand. Und du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst.“
Gemeinsam sind wir Kirche Jesu Christi und bitten um Gottes Segen!