Kindergarten
Der Ev. Kindergarten Löwenzahn bietet Platz für 40 Kinder, die von 3 Erzieherinnen betreut werden. Die überschaubare Größe führt zu einem familiären Miteinander, bei dem die Erzieherinnen alle Kinder und Eltern kennen und optimal auf sie eingehen können. Unsere moderne Einrichtung liegt, eingebettet im Grünen,
Unser Kindergarten arbeitet nach dem situationsorientierten Ansatz und bietet viele Erlebnisse. Neben dem freien Spiel im kleinen Kreis werden wöchentlich themenbezogene Gruppenaktivitäten angeboten, von denen alle Kinder profitieren, z.B. Lieder, Geschichten, Bewegungsspiele, Wandern, Turnen, Rhythmik.
Das Wort "evangelisch" steht nicht nur pro forma in unserem Namen, sondern findet sich auch in unserer täglichen Arbeit wieder. Wichtig ist die Erfahrung, dass Gemeinschaft und Miteinander befriedigender sind als Konkurrenz und ein Gegeneinander. Im täglichen Miteinander sollen unsere Kinder Vertrauen und Geborgenheit spüren, sie sollen sich angenommen wissen in ihrer einzigartigen Individualität.
Öffnungszeiten: Montags-freitags von 7.30-15.00 Uhr.
Kontakt: Frau Susanne Linke, Kommisarische Kindergartenleitung
Telefon: 0 61 28 / 4 41 10 (während der Öffnungszeiten)
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Mit der Linie 275 von Taunusstein nach Sardinien
Kindergartenkinder erleben Welt des Salontheaters
[07.
Dezember 2010; cw] Die Fahrt von Taunusstein nach Sardinien mit dem Bus ist ziemlich
beschwerlich. Die Linie 275 fährt durch scharfe Rechts- und Linkskurven, die
einen umwerfen, über äußerst holprige Wege und sogar unter Wasser. Christian
Bayer als „der dickste Pinguin vom Pol“ begeisterte die Kinder des
Evangelischen Kindergartens Löwenzahn aus Taunusstein-Seitzenhahn, als er
während einer Theaterführung plötzlich auf der Bühne auftauchte und mit ihnen
kurzerhand in einen fiktiven Bus stieg, um nach Sardinien zu fahren, da es dort
ja viel wärmer sei. Zuvor waren die Kinder bereits von der Leiterin des
Taunussteiner Salontheaters, Viktoria Alexander in die Welt des Theaters hineingenommen
worden. So erklärte sie den Vier- und Fünfjährigen, wie man sich im Theater
durch die Reihen bewegt, dass Applaus das „Wichtigste ist für die Schauspieler“
und wie der runde Vorhang im Salontheater funktioniert. Aber auch der Blick
hinter die Kulissen setzte die Kleinen in Erstaunen. Vor allem die Säbel und
Degen in der Garderobe hatten es den Jungs angetan, die sofort darüber
fachsimpelten, ob es früher schon solche Degen gegeben habe. Die vielen
selbstgeschneiderten und aufwendig bestickten Kostüme, etwa aus der aktuellen
Aufführung „Mozart und Salieri“ fanden dann vor allem bei den Mädchen und Erzieherin
Karin Sigl, die selbst passionierte Näherin ist, großen Anklang. Sigl hatte den
Besuch im Theater organisiert, um den Kindern die Chance zu geben, ein echtes
Theater und das ganze Drumherum einmal kennen zu lernen.
Dicht
zusammen drängten sich die Kinder, als sie spielten, dass ihnen sehr kalt wurde.
Christian Bayer alias der dickste Pinguin vom Pol setzt sich dazu.
Theater spielen dürfen die Kindergartenkinder dann auch, gemeinsam mit Viktoria Alexander. Sie pflücken Blumen, streifen als Tiger durch den Dschungel, tröten als Elefanten, was die Stimmbänder hergeben oder zwitschern als Vögel durch die Luft. Auch im Apfel-Weit-Werfen üben sie sich. Dann kam plötzlich der besagte dickste Pinguin vom Pol auf die Bühne: „Ich bin ein toller Typ – nur am falschen Ende der Welt“ so der dicke Pinguin, gespielt von Christian Bayer. Am Südpol sei es zu kalt und es gebe dort nur Schnee, Eis und Wind. Nach Sardinien will er deshalb ziehen, und während er zwischendurch die Kinder als Kellner bedient, futtert er seine Leibspeise: Fischstäbchen mit Mayonnaise. Was er noch alles auf seiner Reise erlebt, und dass er sogar E-Gitarre spielen kann, das erfahren die Kinder nicht. Noch nicht, denn am 18. Dezember ist Premiere, spätestens dann dürften es alle wohl wissen.