Konfirmation
Konfirmation? Find ich gut !!!
Alle Jahre wieder ist Konfirmation. Meistens im Mai. Und fast alle Jungen und Mädchen eines Jahrgangs sind dabei. Warum ist das so? Weil es Geld gibt und Geschenke? Weil die Eltern es so wollen und die anderen auch mitmachen? Oder weil irgendeine Feier her muss, wenn Jugendliche sich auf den Weg ins Erwachsenenleben machen? Wahrscheinlich ist es von allem etwas. Und das war schon immer so.
Das Wort Konfirmation kommt aus dem Lateinischen. Confirmare heißt bekräftigen.
Wer oder was aber wird bekräftigt? Das große JA der Taufe! Gott hat bei der Taufe JA zum Leben der Menschen von Kindheit an gesagt. Mit der Konfirmation machen die Jugendlichen deutlich, dass sie dieses JA Gottes auch weiterhin brauchen. Es ist eine Entscheidung, die sie selbst treffen. Während der Konfizeit entdecken die Jugendlichen mehr von ihrem Glauben und prüfen, ob sich Christsein heute lohnt. Sie machen sich gemeinsam mit anderen auf die Suche nach Gott. Im Konfirmationsgottesdienst empfangen sie für ihren Lebensweg seinen Segen. Mit der Konfirmation werden sie zu erwachsenen Mitgliedern unserer Kirchengemeinden. Sie dürfen jetzt das Patenamt übernehmen und den Kirchenvorstand wählen. Die Konfis sind wichtig mit ihren Wünschen, Hoffnungen und Fragen, damit unser gemeinsames Leben gelingt und Zukunft hat.
Die Konfirmandenarbeit wird in der Regel hauptsächlich von Pfarrerin Ilka Friedrich und Pfarrerin Charlotte von Winterfeld gestaltet. Sie beginnt meistens im Februar gut ein Jahr vor der Konfirmation mit Aktionen wie Konfiwanderung, Übernachtung im Gemeindehaus, Konfipraktikum in den unterschiedlichsten Gruppen: z.B. Kinderkirche, Kochen im Alten Bahnhof, Seniorentreff. Ab den Sommerferien vor Konfirmation findet dann einmal in der Woche ein Jahr lang Unterricht statt. Nicht Auswendiglernen und sturer Unterricht sind hier an der Tagesordnung. Mitdenken, Mitspielen, Mittun ist hier gefragt. Höhepunkte sind die Konfifahrt und der Vorstellungsgottesdienst, in dem die Konfirmandinnen und Konfirmanden (statt einer Prüfung) für einen Gottesdienst von A bis Z selbst verantwortlich sind.
Häufige Fragen:
Mein Kind ist nicht getauft? Kann es konfirmiert werden?
Ihr Kind kann am Konfiunterricht teilnehmen. Die Taufe findet dann in der Regel am Ende des Konfijahres vor der Konfirmation statt.
Muss mein Kind konfirmiert werden oder reicht die Taufe?
Zur Kirchenmitgliedschaft reicht zwar die Taufe. Aber zusammen mit Freundinnen und Freunden in der Gruppe den Glauben mehr zu entdecken und besser zu verstehen, ist bereichernd.
Wer ein Patenamt übernehmen will, muss in der Regel konfirmiert sein.