Taufe: eine Verbindung, die trägt

Gottes Segen für das neue Leben

„Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden.
Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker:
Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und
des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich
euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage
bis an der Welt Ende.“ (Matthäus, Kapitel 28, Vers 18–20)

Taufe: Sichtbares Zeichen für die Gemeinschaft mit Gott. Eintauchen in die Gemeinschaft mit Christus

In den Anfängen des Christentums wurden nur Erwachsene getauft. Im Laufe der Zeit gewann die Taufe im frühen Lebensalter an Bedeutung. Die Kindertaufe ist die christliche Form, das neue Leben zu begrüßen – mehr noch: es in allen seinen Facetten gutzuheißen und Gott um seinen Segen und seine Begleitung zu bitten.
Das Untertauchen und anschließende Wiederauftauchen symbolisierte die Wende im Dasein und den Anfang eines neuen, befreiten Lebens, umschlossen und beschützt von Gottes Liebe.
Eine neue Dimension erlangte die Taufe mit dem Glauben an die Auferstehung Jesu Christi. Denn seitdem steht sie auch für die Botschaft der Erlösung und des ewigen Lebens. Seit dieser Zeit bedeutet die Taufe außerdem die Aufnahme des Täuflings in die Gemeinschaft der Kirche.

Praktische Schritte

Anmeldung: Am einfachsten ist es, Sie rufen im Gemeindebüro oder im Pfarramt an und vereinbaren einen Termin mit dem/r Pfarrer/in. Im Rahmen des Taufgesprächs können alle Fragen geklärt werden.
Abstimmen des Tauftermins: Damit sich sowohl die Kirchengemeinde als auch Sie selbst darauf einstellen können, sollte das Taufdatum möglichst früh abgesprochen werden. Die Erfahrung zeigt, dass zwischen Anmeldung und Taufe etwa sechs bis acht Wochen liegen sollten.
Bitte klären Sie vorab mit den Taufpatinnen und -paten, welche Termine in Frage kommen. Die Pfarrerin oder der Pfarrer achtet gleichzeitig darauf, dass es nicht zu Überschneidungen mit anderen Gemeindeveranstaltungen kommt, und bespricht mit Ihnen, wann und in welcher Form der Gottesdienst zur Taufe stattfinden kann.

Checkliste Formulare

Patenschaft: Eine Beziehung, die mitwächst

Genauso wie die Eltern versprechen auch die Patinnen bzw. Paten bei der Taufe, das Kind auf seinem Weg zum Glauben zu begleiten und ihm, unterstützt von der Gemeinde, christliche Werte und Traditionen zu vermitteln.

Bei der Taufe werden die Patinnen bzw. Paten und die Eltern gefragt:

Eine Taufe hat Folgen

Auswählen eines Taufspruchs

Ein besonderer Teil der Taufvorbereitung ist es, für das eigene Kind einen Taufspruch auszuwählen. Dieser kann zu einem geistlichen Motto für das ganze Leben werden. Die Bibelverse, die als Taufspruch in Frage kommen, handeln meist von ganz zentralen Themen: von der Liebe Gottes, von Frieden und Gerechtigkeit und von der Hoffnung, die wir aus dem Glauben schöpfen. Der Taufspruch steht auf der Taufurkunde, auf den Patenurkunden und in den Kirchenbüchern.
-> Vorschläge für mögliche Taufsprüche finden Sie auch unter http://www.taufspruch.de/

Taufkerze

Viele Eltern wünschen sich ein Erinnerungsstück, das den Tag der Taufe überdauert. Jesus hat von sich selbst gesagt: „Ich bin das Licht der Welt.“ (Joh. 8, 12). Die Kerze, die das Taufkind nach der Taufe bekommt, erinnert an die Bedeutung Jesu für unser Leben.

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